Sonntag, 31. Dezember 2017

♡Rezension♡ This love has no end

Titel: This love has no end 
Autor: Tommy Wallach
Verlag: cbt
Seiten: 320
Reihe: keine

Kaufen könnt ihr bei cbt oder bei Amazon.

Danke, an das Bloggerportal RandomHouse für die Bereitstellung dieses Exemplares! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Samstag, 30. Dezember 2017

Gemeinsam gegen Einsam!

Vorab:


Seit dem 27.12 läuft nun schon die Themenwoche zu psychischen Erkrankungen, ein Thema vor dem auch ich nicht vorschont bin. Die Themenwoche läuft anlässlich zum 1. Geburtstag von Thalea Storms Herzensroman Löwenflügel. In diesem Buch leidet der Protagonist auch an einer psychischen Erkrankung. Mein Thema multiple Persönlichkeitsstörungen habe ich mir nämlich ganz bewusst ausgesucht.
Meine Schwiegermutter leidet nämlich an dieser Krankheit. Doch bevor ich persönlicher werde und etwas über meine Erfahrungen mit einer betroffenen Person erzähle möchte, gibt es erstmal ein paar Infos, damit ihr auch wisst wovon ich überhaupt spreche.

Medizinisch gesehen spricht man von Dissoziativen Identitätsstörungen. Eine Form von Dissoziationen kennt jeder von uns, das Tagträumen. Bei dieser Erkrankung haben die Betroffenen unterschiedliche Vorstellungen von sich selbst, also mehrer Persönlichkeiten. Diese Persönlichkeiten werden nicht unbedingt als "Ich" gesehen, sie können auch Fremde sein oder die Betroffenen erinnern sich gar nicht an Handlungen ihrer Persönlichkeiten.
Häufig wird diese Erkrankungen durch Störungen in der Kindheit ( meist noch vor dem 5. Lebensjahr) ausgelöst, wie beispielsweise sexueller Missbrauch oder Vernachlässigung.
Den Wechsel der Persönlichkeiten kann man sogar neurobiologisch nachweisen. Im Gehirn entstehen messbare Aktivitäten und auch Puls und Blutdruck verändern sich.
Derzeit sind ungefähr 1-3% der Weltbevölkerung an multiplen Persönlichkeitsstörungen erkrankt.

Soviel zu der Krankheit an sich. Jetzt möchte ich zum persönlichen Teil kommen!
Als ich meine Schwiegermutter kennen lernte war noch nicht mal eine Woche mit Pierre zusammen, jedoch wusste ich schon von ihrer Krankheit. Ich ging also nicht nur mit dem komischen Gefühl des ersten Kennenlernens in das Treffen sondern auch noch mit dem Gedanken "Wie muss ich mich verhalten, hoffentlich mach ich nichts falsch." Ich hatte totale Berührungsängste. Also sagte ich erstmal gar nichts, nickte und antwortet auf Fragen. Irgendwann sagte dann Pierres Mama: "Pierre, die passt nicht zu dir, die ist zu still!" Und irgendwie brach das Eis. Danach wurde der Umgang mit ihr immer leichter und ich lernte sie und ihre Krankheit nach und nach zu verstehen.Trotzdem dauerte es einige Treffen bis ich ganz normal mit ihr und der Krankheit umgehen konnte.
Ich erzähle mal von Beispielen, in denen die Krankheit bewusst wird oder offen im Alltag dabei ist.
Immer wieder sprach sie von irgendwelchen Leuten, wie Franziska oder Amelie. Zunächst dachte ich sie spricht von Freunden, Falsch. Sie spricht von ihren Persönlichkeiten meist in der 3. Person und das musste ich erstmal rausfinden.  Irgendwie war das ein ganz komisches Gefühl nie zu wissen ob es sich um eine andere Person handelt oder um einen ihrer Innies, wie sie ihre Persönlichkeiten gerne nennt. So habe ich auch herausgefunden, dass sie über 30 Persönlichkeiten hat, dabei sind Männer, Frauen, dicke, dünne, alte, junge. Einige kennt sie mit Namen, andere nicht. Auch haben diese unterschiedliche Gewohnheit. So hat es eine Persönlichkeit von ihr geliebt Pokemon Go zu spielen und eine andere hat sich immer in unmöglichen Positionen hingesetzt, so dass sie fast vom Stuhl fiel, wenn sie wieder in ihre Persönlichkeit zurückkehrte.Sie selber wurde auch manches nicht essen und eine andere Persönlichkeit liebt es dann.
Die meiste Zeit ist sie sie selbst, doch wenn ihr eine Situation zu viel wird merkt man schon Veränderungen in ihrem Verhalten. Zum Beispiel ist sie erst total im Gruppengeschehen integriert und dann urplötzlich zieht sie sich zurück sowohl psychisch, wie auch physisch.
Leider kommen zu der Erkrankung auch weitere Erkrankungen als Begleiterscheinungen dazu, so leidet meine Schwiegermutter auch an Depressionen und Selbstzweifel gehören praktisch zum Alltag. Deshalb ist sie auch viel in therapeutischer Behandlung und da sie ein wenig entfernt wohnt sehen wir sie auch nicht so häufig.
Nach mittlerweile 2 Jahren kann ich nun recht offen mit ihrer Krankheit umgehen und weiß auch, dass ich bewusst nichts falsch machen kann, was den Umgang mit ihr total erleichtert.  Da sie selber sehr offen mit ihrer Krankheit umgeht war es auch für mich leichter und mittlerweile habe ich sie sehr lieb gewonnen. Da sie mich auch sehr gerne mag wurde es für mich natürlich auch nochmal leichter, da sie sich auch mir gegenüber öffnet.

Ich kann daraus nur ziehen, dass man keine Berührungsängste vor Menschen mit Erkrankungen oder Beeinträchtigungen haben sollte. Sie sind sich ihrer Krankheit meistens bewusst und können damit umgehen. Sie selber können einen am besten zeigen, was richtig und was falsch ist. Doch eins ist klar in erster Linie bleiben sie Menschen und sie brauchen Liebe und Freunde wie alle anderen auch.
Deshalb wollte ich auch gerne ein Teil dieser Themenwoche sein. Es ist so wichtig erkrankte Personen nicht alleine zulassen und ihnen ein stabiles Umfeld zu bieten. Denn wie soll ein kranker Mensch in einer kranken Umgebung gesund werden können?
Natürlich wird Pierres Mutter nie gesund sein, doch jeder kann ein stückweit dazu beitragen ihr oder allen anderen Betroffenen das Leben ein weniger besser zu gestalten.

Solltet ihr noch Fragen haben über die Krankheit oder das Leben mit Betroffenen dann beantworte ich sie gerne. Auch würde ich mich über eure Erfahrungsberichte freuen.
Dieses Thema ist so wichtig, lasst es nicht untergehen nur weil es nicht so angenehm erscheint!

~Anna


Freitag, 29. Dezember 2017

♡Rezension♡ Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp

Titel: Ich, Zeus, und die Bande vom Olymp
Autor: Frank Schwieger
Verlag: dtv
Seiten: 256
Reihe: keine, ähnliche Bücher folgen

Kaufen könnt ihr es bei dtv oder bei Amazon.


Donnerstag, 28. Dezember 2017

♠Rezension♠ Suicide Squad

Das ich auf Superhelden-Filme stehe ist kein Geheimnis, doch wie sieht es mit der anderen Seite der Medaille aus? Um das zu klären ist für euch hier eine kleine Rezi zu "Suicide Squad".

Kurzbeschreibung:
Hat nicht jeder ein Anrecht auf eine zweite Chance, auf einen Neustart? Und seien es auch die  niederträchtigsten und gefährlichsten Gestalten, die die Welt zu bieten hat? Ein Geheimprojekt der US-Regierung - in die Wege geleitet von Amanda Waller - sieht das zumindest so und unterbreitet einer Gruppe von rücksichtslosen Rekruten ein Angebot, das sie nur schwerlich ablehnen können. Das Einzige, was sie dafür in Kauf nehmen müssen, ist die Möglichkeit des Todes in Ausführung ihrer Pflichten. Denn die US-Regierung wählt nicht umsonst die gesellschaftlich am leichtesten zu Entbehrenden für die Selbstmordkommandos gleichenden Missionen.

So ist die Suicide Squad geboren, eine illustre Runde, zusammengesetzt u.a. aus dem kriegserprobten Rick Flagg, Harley Quinn, dem schießwütigen Deadshot, Captain Boomerang und Enchantress. Und es wird sich zeigen, ob die Suicide Squad sich so leicht kontrollieren lässt oder nicht doch ihrer eigenen Agenda folgt…


Cast:


Amanda Waller: Viola Davis

Rick Flagg: Joel Kinnaman

Joker: Jared Leto

Harley Quinn: Margot Robbie

Deadshot: Will Smith

El Diablo: Jay Hernández

Killer Croc: Adewale Akinnuoye-Agbaje

Captain Boomerang: Jai Courtney

Enchantress: Cara Delevingne


Fazit: 

Wir fangen erst einmal mit dem Guten an. Viele der Charaktere sind sehr gut in Szene gesetzt, sei es vom Kostüm, der Maske oder vom Drehbuch her. Sie sind schon sehr stimmig und charakterlich gut gestaltet. Auch die Besetzung fand ich zum Großteil sehr gut gewählt. Besonders gut fand ich Margot Robbie und Will Smith als Harley Quinn und Deadshot. Zu beiden Charakteren würde ich mir Solofilme wünschen. Kameratechnisch war der Film mal so mal so. Einerseits fand ich die Bilder sehr gut, doch an manchen Stellen ging es schon eher in Richtung Amateur-Film.
Mein größtes Manko an diesem Film war allerdings Jared Leto als Joker. Ich dachte mir erst "so schlimm kanns nicht werden". Falsch gedacht. Es muss nicht an ihm als Schauspieler gelegen haben, aber ich fand es war der schlechteste Joker, den es je gab. Da dieser aber nicht so ausschlaggebend ist für den Film, war es okay für mich.
Im allgemeinen würde ich sagen, das DC dies besser als Serie hätte machen sollen, denn man soll das machen was man kann. Fakt ist einfach, das DC sehr gute Serien macht und Marvel sehr gute Filme.
Ich würde sagen, dass der Film auf jeden Fall für einen Abend auf dem Sofa reicht, mehr aber auch nicht.

~Pierre

Mittwoch, 27. Dezember 2017

♡Rezension♡ Rosen und Knochen - Die Hexenwald Chroniken

Titel: Rosen und Knochen – Die Hexenwald-Chroniken
Autor: Christian Handel 
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 200
Reihe: bisher keine

Kaufen könnt ihr es beim Drachenmond oder bei Amazon.


Dienstag, 26. Dezember 2017

♡Rezension♡ Rubinsplitter - Funkenschlag

Quelle
Titel: Rubinsplitter - Funkenschlag 
Autorin: Julia Dessalles 
Verlag: Drachenmondverlag 
Reihe: Band 1 von 2 

Kaufen könnt ihr es beim Drachenmond oder bei Amazon.

Danke an den Drachenmondverlag für die Bereitstellung dieses Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst!


Freitag, 22. Dezember 2017

♡Rezension♡ Scan - Im Visier des Feindes

Titel: Scan - Im Visier des Feindes  
Autoren: Walter Jury, Sarah Fine
Verlag: cbt 
Seiten: 400
Reihe: Band 1 

Kaufen könnt ihr es bei cbt oder bei Amazon. 

Danke, an das Bloggerportal RandomHouse für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Fantasy Challenge 2018

Heute kommt der erste Monatsbeitrag zur Fantasy-Challenge 2018. Mehr zur Challenge findet ihr hier.

Los geht es mit dem Januar.

 Fantasy Challenge 2018 Januar bis März

Januar – All Age Fantasy
bei „Das Buch zum Film“

Was ist All Age Literatur?
Bei All Age Literatur handelt es sich um Bücher, die sowohl Erwachsene, wie auch Kinder ansprechen. Hier ist keine Grenze erkennbar. Die Bücher sind somit für verschiedene Altersgruppen attraktiv, obwohl sie meist meiner einer Altersempfehlung ab 12 Jahren veröffentlicht werden. Es gibt All Age Literatur in vielen verschiedenen Genres.

Bei unserer Challenge beziehen wir uns allerdings hauptsächlich auf den Fantasy-Bereich.

Lese ich All Age Fantasy?
Ja, aber eher unbewusst. Viele Bücher passen zur All Age Fantasy sind aber nicht explizit zugeordnet. Trotzdem würde ich sagen, dass ich All Age Fantasy lese.

Buchvorschläge:
  • Harry Potter von J.K. Rowling
  • Wintersong von S. Jae - Jones
  • Twilight-Saga von Stephanie Meyer
  • Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier
  • Blake Blade von Jennifer Estep
  • Percy Jackson von Rick Riordan
  • House of night von P.C.Cast
  • Narnia von C.S. Lewis
  • Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare
  • Die Magie der Lüge von Nicole Gozdek


Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg.
Besonders gespannt bin ich auf eure kreativen Beiträge. 

Samstag, 9. Dezember 2017

♡Rezension♡ Polizei überwältigt Stofftier

Titel: Polizei überwältigt Stofftier - Kurioses aus der Presseschau
Autor: Jörg Homering-Elsner
Verlag: Heyne 
Seiten: 208 
Reihe: es gibt einige ähnliche Bücher

Kaufen könnt ihr es bei Heyne oder bei Amazon.

Danke, an das Bloggerportal RandomHouse für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

Freitag, 8. Dezember 2017

Thalea Storms Blogger Adventskalender


Schon sind wir beim 8.Dezember angekommen. Heute öffne ich für euch das Türchen von Thalea Storms Blogger Adventskalender.

Thalea hat auf meine Bitte hin einen Bericht geschrieben, der mir unglaublich nah ging. Denn uns verbindet definitiv unsere soziale Ader.  Deshalb geht es auch heute um die soziale Arbeit zur Weihnachtszeit.
Aber lest selbst!

Kleine Seelen an Weihnachten
(Adventskalendertürchen 8 bei Buch zum Film)


Was viele von euch sicher nicht wissen: Bevor ich mich entschied, hauptberuflich als Autorin zu arbeiten, studierte ich Soziale Arbeit und war auch schon einige Zeit in dem Bereich tätig. Sozialarbeit ist ein sehr schöner Beruf, weil man immer auf irgendeine Art und Weise etwas Gutes tun kann. Zudem ist es eine sehr vielseitige Tätigkeit, kein Tag gleicht dem anderen. Aber sie ist auch nicht immer einfach. Oft ist man mit Schicksalen konfrontiert, die einen so schnell nicht mehr loslassen. 



So auch während meiner Studienzeit. Um Berufserfahrung zu sammeln, absolvierte ich erst mein Praxissemester in einem Kinder- und Jugendheim und arbeitete anschließend nebenberuflich dort bis zum Ende des Studiums. Ich bin in einer intakten Familie aufgewachsen und war sowohl neugierig, als auch ängstlich, welche Kinder ich in einem Kinderheim antreffen würde. Man denkt immer: „Oh, das sind doch sicher Waisenkinder.“ Dazu kann ich nur sagen, dass kein einziges der Kinder dort ein Waisenkind war. Es waren alles welche, die aus schlechten Familienverhältnissen kamen und wegen hochgradiger Kindeswohlgefährdung zu ihrem eigenen Schutz im Heim untergebracht worden. Es ist unglaublich, wozu Eltern fähig sein können.
Im Heim wohnten Kinder im Alter von wenigen Wochen bis zum jungen Erwachsenenalter. Es gab verschiedene Gruppen sowie einen Mutter-Kind-Bereich für Teenagermütter und ihre Babys und auch einen Wohnbereich der Jugendlichen, die schon überwiegend selbstständig lebten, aber noch etwas Unterstützung benötigten, bevor sie wieder allein in die Welt hinaus entlassen worden. 



Entgegen vieler Meinungen, die so durch die Welt schweifen, war das Heim in dem ich arbeitete sehr liebevoll eingerichtet und legte großen Wert auf eine familienähnliche Betreuung. Es gab Bezugserzieher, die sich vorwiegend um einzelne Kinder / Jugendliche kümmerten und somit einen bedeutenden Platz als Elternersatz einnahmen. Es wurde viel gelacht, manchmal geweint und auch viel gekuschelt, vor allem mit den kleineren Kindern. 
Ich betreute unter anderem eine Gruppe, in der sechs Geschwisterkinder lebten. Das allein ist schon ein schockierender Fakt. Sie kamen aus wirklich undenkbar schlechten Verhältnissen. Das alltägliche Leben in eigenen Fäkalien ist nur ein Beispiel davon. Massive Kindeswohlgefährdung. Ich habe ihre Akten gelesen und hätte heulen können. Wie kann jemand seine Kinder so vernachlässigen? Wie kann er sie solchen Umständen aussetzen? Den Weg ins Leben so schrecklich ebnen? Ich war wütend auf die Eltern, diese Welt und diese Ungerechtigkeit. Mir taten die Kinder so leid und ich nahm an, sie würden die Unterbringung im Heim als Rettung empfinden, wie jeder andere Mensch auch. Schließlich hatten sie endlich ausreichend Nahrung und Pflege. Doch ich musste lernen: So war es nicht! Kinder in so jungen Jahren lieben ihre Eltern IMMER. Egal, was sie ihnen angetan haben. 
Richtig schmerzhaft bewusst wurde mir das an Weihnachten. 
Die Kinder des Heims gaben ein Weihnachtskonzert, sangen bezaubernde Lieder und spielten Weihnachtsgeschichten nach. Unter anderem durften auch Eltern (unter Aufsicht) daran teilnehmen und zusehen. Auch die, der Geschwisterkinder. Die Freude war auf beiden Seiten sehr groß (Ja, Menschen können lieben, auch wenn ihnen die Tragweite ihrer Handlungen nicht bewusst ist). Ich ahnte bereits in dem Moment, dass die Trennung von den Eltern für die Kinder an diesem Abend besonders schwer sein würde. Und so kam es. Nach dem Ende der Veranstaltung mussten wir die Familie wieder voneinander trennen. Wir alle wussten, dass es richtig ist und die Kinder den Schutz benötigen. Dass dieses heile Familienbild, welches sich uns bot, nicht die Realität war und dass die Eltern nicht in der Lage waren, ihre Kinder zu versorgen. Wir wussten es wirklich und trotzdem lief es aus dem Ruder. 
Der Vater warf sich weinend auf den Fußboden, presste so viele seiner Kinder wie nur möglich an sich und wollte sie nicht loslassen. Die Kinder weinten ebenfalls, schrien, wollten nicht von uns mitgenommen werden.
In diesem Moment mussten wir als Fachpersonal einfach funktionieren. Wir teilten uns auf und kümmerten uns um die einzelnen Kinder, während andere Sozialpädagogen das Gespräch mit den Eltern suchten und ihnen erklärten, welche Folgen solche Situationen für die Kinderseelen haben können. 
Es war ein schwerer Abend, der mir bis heute eine Gänsehaut über den Körper jagt. Weihnachten ist ein Familienfest. Was tut man, wenn die Familie aber nur schädlich ist? Was tut man, wenn die Vernunft sagt, dass man richtig handelt, aber das Herz schmerzt? 
Das ist Sozialarbeit. 


Dieses Erlebnis war einschneidend für mich und hat mich in meiner beruflichen Tätigkeit sehr geprägt. Ich kann euch aber auch sagen, dass wir mit den Kindern noch ein wunderschönes Weihnachtsfest unter uns gefeiert haben. Es gab einen Weihnachtsbaum, viele Geschenke, ein tolles Essen, selbstgebackene Kekse und eine ganz besinnliche und schöne Stimmung mit funkelnden Kinderaugen und lautem Lachen. Wir haben gesungen, Spiele gespielt und getanzt. Es war ein toller Abend. 
Alles hat scheinbar seine guten und seine schlechten Seiten. Manchmal lohnt es sich, die Schlechten zu erleben, um die Guten noch intensiver zu schätzen. <3 



Ein total emotionaler und ergreifender Bericht. Aber eine Tatsache, die man zu Weihnachten nicht aus dem Gedächtnis streichen darf. Nicht jeder kann ein wunderbares Weihnachten feiern und auch an diese Menschen sollte man  nicht nur zu Weihnachten denken
Danke, Thalea!
~Anna

Donnerstag, 7. Dezember 2017

♡Rezension♡ Dash und Lily - Neuer Winter, neues Glück

Titel: Dash und Lily - Neuer Winter, neues Glück
Autoren: David Levithan, Rachel Cohn
Verlag: cbt 
Seiten: 320
Reihe: Band 2

Kaufen könnt ihr es bei cbt oder bei Amazon.

Danke, an das Bloggerportal RandomHouse für die Bereitsstellung dieses Rezensionsexemplares. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

Dienstag, 5. Dezember 2017

♡Rezension♡ Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor

Titel: Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor - 24 Weihnachtsgeschichten für Kinder
Autorin: Marit Bernson
Verlag: Books on Demand
Illustratorin: Stella Chitzos 
Seiten: 76


Kaufen könnt ihr es bei Amazon.


Mein Dank gilt der Autorin, für die Bereitstellung des Buches im Rahmen der Aktion Kinder brauchen Bücher. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Montag, 4. Dezember 2017

♡Rezension♡ Die Geschichte vom kleinen Weihnachtsbaum

Titel: Die Geschichte vom kleinen Weihnachtsbaum - wie durch Vertrauen Herzenswünsche in Erfüllung gehen können
Autorin: Kerstin Floh
Verlag: Floh-Verlag 
Illustratorin: JubelJutta 
Seiten: 48

Kaufen könnt ihr es bei Amazon.

Privat mit Thalea: Weihnachtsvorbereitungen

Wieder einmal möchte ich bei #privatmitthalea mitmachen.

Franzis Frage für heute lautet:  Adventszeit, der letzte Monat im Jahr, steckt ihr schon in Weihnachtsvorbereitungen?

Meine Weihnachtsvorbereitungen laufen schon eine ganze Weile. Ich habe schon in der ersten Novemberwoche, die meisten Geschenke gekauft, die letzten sind auch schon unterwegs (außer eines für meinen Onkel, das erscheint erst am 14.12.).
Seit zwei Wochen oder so bastel ich fast jeden Abend. Ich habe für jedes meiner Familienmitglieder eine Karte selber gestaltet.
Außerdem bastle ich Fensterbilder und kleine Wichtel.

Unsere Adventskalender und der Adventskranz sind natürlich auch aufgestellt und die Pläne für die Weihnachtstage sind ebenfalls gemacht.
Ich bin total in Weihnachtsstimmung und der Schnee von gestern rundet es ab.
Wenn mein Geburtstag vorbei ist, bin ich immer total in Weihnachtsstimmung, ich liebe diese Zeit im Jahr und dieses Jahr darf ich auch den wundervollen Zauber der Weihnachtszeit im Kindergarten mit erleben. Die leuchtenden Kinderaugen zu sehen ist eine Freude. Weihnachten kann kommen!

~Anna